Auswirkungen des Bergbaus in Dorsten

Aus Wikipedia zur Industriegeschichte Dorsten

Version vom 21:48, 22. Sep. 2018 bei Cm.hagemann (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Von 1911 bis 2008 wurde unter dem Stadtgebiet von Dorsten Kohle abgebaut. Damit verbunden waren Bergsenkungen, die Maßnahmen erforderten:

  • zur Sicherstellung der Vorflut (Umverlegung von Bächen und/oder Höherpumpen von Bachwässern)
  • zur Gewährleistung der Funktion von Schmutz- und Regenwasserableitungensanlagen (Sanierung von Rohrleitungen, bzw. Umverlegung von Sammlern und/oder Betrieb von Pumpstationen)
  • zum Hochwasserschutz (Einpolderung von gefährdeten Flächen)
  • zur Verhinderung der Vernässung von Flächen (Drainage und/oder Betrieb von Pumpstationen)
  • zur Verhinderung bzw. Minimierung der Auswirkungen von Zerrungen und Pressungen auf Gebäude (Verstärkung der Gebäudefundamente) und
  • zur Beseitigung von Schäden an Gebäuden und Verkehrsanlagen (Sanierung von eingetretenen Schäden bis hin zu partiellen Gebäudeanhebungen durch Injektionen)

Bergsenkungen

Höhendifferenzen abgeleitet aus dem Vergleich von Höhenangaben der Preußischen Landesaufnahme (1892) und Höhendaten aus amtlichen Kartenwerken (2014).
Persönliche Werkzeuge